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Klöckner & Co nutzte exzellente Quartalszahlen um Kapitalerhöhung anzukündigen 13.05.2011
Fuchsbriefe
Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" raten zum Kauf der Klöckner & Co-Aktie (ISIN DE000KC01000 / WKN KC0100).
Klöckner & Co expandiere durch Akquisitionen - und das zuletzt mit einem überraschend hohen Tempo. Nach dem Erwerb der US-Firma MacSteel sei dem Duisburger Stahlkonzern mit der Übernahme eines 70%-Anteils am brasilianischen Stahlhändler Frefer jüngst auch der erfolgreiche Einstieg in einem großen Schwellenland gelungen.
Dank eines florierenden Auto- und Maschinenbaus würden die Duisburger auch hierzulande gute Geschäfte machen. Bei einer Umsatzsteigerung um gut 51% sei der Periodenüberschuss im 1. Quartal 2011 von 1,2 auf 43 Mio. Euro vervielfacht worden. Das Unternehmen habe auch Preiserhöhungen durchsetzen können. Gleichzeitig sei die Absatzprognose für das Gesamtjahr angehoben worden. 2011 solle der Stahlverkauf um 25% zulegen, statt der bislang erwarteten 10%.
Klöckner & Co habe die exzellenten Quartalszahlen genutzt, um eine umfangreiche Kapitalerhöhung anzukündigen. Die Experten würden die Ausgabe neuer Anteilsscheine durchaus für angebracht halten. Immerhin seien die Nettoschulden zum Quartalsende auf 227 Mio. Euro geklettert, weshalb weitere Zukäufe ohne Kapitalmaßnahmen ihres Erachtens die Bilanz arg strapaziert hätten.
Bei der Aktie des Stahllogistikers handle es sich den Experten zufolge um ein rohstoffnahes Investment, dessen Erfolg stärker vom Mengenwachstum und weniger vom Stahlpreis selbst abhängig sei.
Die Klöckner & Co-Aktie eignet sich somit für Anleger, die sich über einen in Deutschland notierten Wert an der international florierenden Grundstoffindustrie beteiligen möchten, ohne den stark schwankenden Rohstoffnotierungen unmittelbar ausgesetzt zu sein, so die Experten von "Fuchsbriefe". Das Kursziel werde bei 28,75 Euro gesehen. Ein Stopp-Loss sollte bei 19,65 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 20 vom 12. Mai 2011) (13.05.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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